Geopathogene Zonen

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Herkunft des Begriffes

Das Wort „geopathogen“ wird von den griechischen Wörtern „geo“ (heißt „Erde“ oder „irdisch“) und „pathos“ (heißt „Leiden“ oder „Krankheit“) abgeleitet. Es geht also um das aus der Erde stammende Leiden bzw. Krankheit.          

Geschichtliches

Bereits vor über 4000 Jahren wurden geopathogene Zonen erwähnt. Der chinesische Kaiser Kuang Yü befahl eine Untersuchung von Baugrundstücken auf „Drachengänge“ (=geopathogene Bereiche) und Grundgewässer. Die Begutachtung erfolgte durch Rutengänger.

 In Ägypten und im alten Rom fürchtete man Geschwulsterkrankungen, die in solchen Zonen gehäuft auftraten. Vor der Errichtung von Gebäuden ließ man auf den Baugrundstück Tiere schlafen. An den Schlafplätzen der Tiere ließ man die Gebäude errichten. Bis zur Renaissance wurden etliche Klöster und Schlösser so gebaut, dass ihre Wände in der Linie der geopathogenen Störzonen verliefen.

Geopathogene Typen

Wasserader

Die bekannteste geopathogene Störzone ist die unterirdische Wasserader. Das sind Wasserläufe, die auch in mehreren Ebenen übereinander liegen können. Die (elektromagnetische) Strahlung entsteht durch Reibung an den Gesteinen speziell am Rand der Wasserläufe.

Hartmannsgitter

Hier handelt es sich um ein gitterartiges Netz, das den gesamten Globus umgibt. Dies wurde Anfang der fünfziger Jahre durch den Mediziner und Radiästhet Dr. Ernst Hartmann entdeckt, daher auch der Name. Das Gitter verläuft in Nord/Süd und Ost/West-Richung, an derern Kreuzungspunkten entsteht die schädliche Strahlung.

Currygitter

Das kleinmaschigere Currynetz ist gegenüber dem Hartmannsgitter um 45° versetzt. Die Strahlung ist unterschiedlich; Nachts erhöht sich die Stärke und ist auch von den Mondphasen abhängig.

Geologischer Bruch

Das sind durch Erdbeben oder Erdspannungen übereinander geschobene Erdschichten. Die Gesteinschichten reiben aneinander und verursachen eine Störung des Erdmagnetfeldes.

Literaturtipp

„Erdstrahlen-und deren Einfluß auf die Gesundheit des Menschen“ von Emil Worsch

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