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Hamburg, 18. Juli 2022 – Mehrere Lautsprecher über das ganze Zuhause verteilt und einfach per App steuerbar – das ist Multiroom. Im Prinzip ist es wie mit Licht.

Mit Multiroom mehrere Lautsprecher miteinander vernetzen
Mit Multiroom mehrere Lautsprecher miteinander vernetzen

Niemand richtet sich einen einzigen großen Scheinwerfer im Wohnzimmer ein und beleuchtet alle anderen Bereiche mit. Es macht viel mehr Sinn, viele kleinere Lampen dort zu platzieren, wo sie gebraucht werden.

Genauso verhält es sich auch mit Musik und Lautsprechern: möglich machen es clevere Systeme wie die von Sonos oder Bluesound. Diese lassen sich im Handumdrehen mit Streaming-Diensten wie Spotify, Deezer oder auch Apple oder Amazon Music mit einer schier grenzenlosen Auswahl an Musik, Podcasts, Hörbüchern und auch Familienprogrammen bespielen.

Jasper Voigt ist Soundexperte bei HiFi Klubben Deutschland. Er gibt Tipps, was mit Multiroom alles möglich ist und welche Geräte für welchen Anspruch in Frage kommen.

Individueller geht’s nicht

Wer ein Multiroom-System sein Eigen nennt, kann entweder in jedem Raum das Gleiche spielen oder je nach Bedarf unterschiedliche Stücke auswählen.

„Ein gutes Beispiel sind Familien, in denen die Eltern im Wohnzimmer zum Beispiel fernsehen, die Kinder in ihren Zimmern aber verschiedene Hörspiele hören möchten. Und wenn dann noch der Teenager im Bad seine Lieblingsmusik hören möchte, ist das auch kein Problem. Auch wer Gäste hat und zum Beispiel im Badezimmer ruhige Musik abspielen möchte, während im Wohnbereich ein Party-Soundtrack läuft, ist mit Multiroom-Systemen gut aufgestellt.“

sagt Jasper Voigt.

Manchmal ist es aber auch praktisch, überall das Gleiche zu hören. Wer zum Beispiel beim Aufräumen einen Podcast verfolgen und keine Kopfhörer tragen möchte, kann ihn einfach über die Lautsprecher aller Räume laufen lassen. Auch Familien berichten, dass es den Alltag mit Kindern erleichtern kann, wenn im Kinderzimmer und im Bad das geliebte Hörspiel läuft – und dann vielleicht noch ganz spontan im Wohnzimmer.

„Die Möglichkeiten mit Multiroom-Systemen sind so vielfältig wie die Menschen selbst – und gehen über das reine Musikhören hinaus“, so Jasper Voigt weiter.

so Jasper Voigt weiter.

Stereo-Sound mit Multiroom

Aber auch die Qualität des Musikgenuss kommt nicht zu kurz – im Gegenteil. Fast alle Multiroom-Systeme können Stereo. Dafür müssen einfach zwei gleiche Multiroom-Lautsprecher als Stereopaar konfiguriert werden.

„Der Klang ist dann viel besser und natürlicher. Denn schon mit unseren Ohren hören wir in Stereo. Auch Musik wird entsprechend aufgenommen.“

so Voigt.

Stereopaare können so aus allen Streaminglautsprechern geformt werden – von den kleinsten wie dem Sonos One, bis hin zu den größten wie dem B&O A9.

Echtes HiFi mit Multiroom-Streaming

Echtes HiFi und (Multiroom)-Streaming schließen sich nicht aus. So haben die meisten Hersteller von Multiroom-Systemen Streamingverstärker im Sortiment, die alle Multiroom-Streaming-Funktionalitäten der kleinen Lautsprecher besitzen, aber klassische Boxen betreiben können.

Fans des klassischen HiFis freuen sich über einen noch besseren Sound und erhalten eine „erwachsene“ Musiklösung. Möglich ist dies zum Beispiel mit Sonos Amp und dem neuen PMA900HNE von Denon.

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Auch Bluesound und seine Mutterfirma NAD bieten allerlei Produkte unterschiedlichster Preisniveaus. Angefangen beim Powernode bis hin zu High Endverstärkern wie den NAD M33, die das Thema Multiroom-Streaming auf ein klangliches Spitzenniveau heben.

Kinderleicht eingerichtet

Zu Beginn werden alle Geräte mit dem WLAN oder, wenn vorhanden, per LAN-Kabel verbunden.

„Ihre Einrichtung und Installation ist kinderleicht und dauert nur wenige Minuten. Danach können die Lautsprecher vom Telefon oder Tablet und auch von PC oder Laptop aus bedient werden. Wer ein solches System einmal ausprobiert hat, will nie wieder darauf verzichten.“

erklärt Jasper Voigt.

Die meisten Multiroom-Lautsprecher haben eine eigene App, über die die jeweiligen Streamingprodukte gesteuert werden können. Sonos hat seine Sonos-App, viele Produkte von den renommierten Herstellern Denon und Marantz nutzen die Heos-Plattform und NAD bietet mit seiner Bluesound-Plattform ein hochauflösendes Multiroom-System für NAD-, Bluesound- und Dali-Geräte.

Wenn das Ganze erst einmal eingerichtet ist, können im Nachhinein ganz einfach neue Produkte ergänzt werden. Zwar gibt es ein technisches Limit, aber mehr als um die 50 Lautsprecher bringt wohl niemand ins eigene Heim.

„Der Kreativität zuhause sind keine Grenzen gesetzt: neue Räume können mit einem Streaming-Lautsprecher ausgestattet, einzelne Lautsprecher auf Stereo aufgewertet oder auch Soundbars mit kabellosen Subwoofern und Surroundlautsprecher zu einem echten Heimkino aufgerüstet werden.“

führt Jasper Voigt aus.

Flexibel und mobil

Besonders praktisch ist, dass kabellose Lautsprecher mit dem Rest des kabelgebundenen Systems kommunizieren können. Wer mag, kann ein kabelloses Modell mit integriertem Akku im Haus herumtragen oder mit in den Garten nehmen.

„Das ist Flexibilität auf höchstem Niveau und eine besondere Nutzererfahrung, bei der kein einfacher Bluetooth-Lautsprecher mithalten kann.“

so Jasper Voigt.

Dazu eignen sich sehr gut die Sonos Roam oder für den größeren Musikgenuss auch die Move Box. Wer sich noch nicht entschieden kann, ob eine Akkulösung Sinn macht, kann den Bluesound Pulse Flex 2i wählen.

Denn dieser lässt sich ganz nach Belieben um einen Akku erweitern. Wer es edler mit tollem Design haben möchte, entscheidet sich für den B&O Level.

Die Qual der Wahl

Welches System ist das Richtige? Während Sonos „nur“ seine Lautsprecher, Soundbar und den Sonos Amp bietet, haben Denon/Marantz und NAD/Bluesound neben vergleichbaren Produkten zusätzlich hochwertige Verstärker und Heimkinoreceiver mit integrierter Streaminglösung im Sortiment. Diese Marken verfügen also schlichtweg über eine größere Produktpalette.

Kontakt

HiFi Klubben Deutschland GmbH
Gr. Bergstraße 223
22767 Hamburg
Web: https://www.hifiklubben.de/

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