Neue CD und Blu-ray der Berliner Philharmoniker

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Berlin, 19. Dezember 2023 – Die Berliner Philharmoniker und Chefdirigent Kirill Petrenko widmen ihre dritte gemeinsame Hardcover-Edition der Musik von Sergej Rachmaninow, der 2023 seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. Die Aufnahmen entstanden zwischen Februar 2020 und Juni 2022 und präsentieren vier zentrale Werke Rachmaninows: die Zweite Symphonie e-Moll op. 27, das Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 mit Kirill Gerstein als Solist, Die Toteninsel op. 29 sowie die Symphonischen Tänze op. 45, die der Komponist kurz vor seinem Tod verfasste.

Foto: Berliner Philharmoniker

Neben zwei Audio-CDs umfasst die Edition eine Blu-ray Disc mit den Konzertvideos der eingespielten Werke. Darüber hinaus enthält sie die Audiomitschnitte in hochaufgelöster Studioqualität sowie in Dolby Atmos. Die Edition und das umfassende Booklet mit ausführlichen Texten zu Rachmaninows Werken wurden vom in Berlin lebenden Fotokünstler Thomas Struth gestaltet. Die Edition ist ab dem 12. Januar 2024 auf berliner-philharmoniker-recordings.com sowie im ausgewählten Fachhandel erhältlich. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

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 »Die Musik von Rachmaninow hat für mich eine überdimensionale Bedeutung«, sagte Kirill Petrenko in einem Gespräch für die Digital Concert Hall, »wann immer ich sie höre, ist das ein Stück Heimat«. Die Zweite Symphonie, schon lange eines von Petrenkos Herzenswerken, stand bei seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern 2006 auf dem Programm. Ebenso bemerkenswert waren die Umstände der in dieser Edition dokumentierten Aufführung aus dem März 2021, als während der Corona-Pandemie nach fünf Monaten mit »Geisterkonzerten« vor leeren Rängen erstmals wieder 1.000 Gäste in der Philharmonie erlaubt waren. Das Zweite Klavierkonzert mit Kirill Gerstein als Solist, aufgenommen beim Saisonabschlusskonzert im Juni 2022 in der Berliner Waldbühne, ist in der Einspielung »Rachmaninoff 150« in Kombination mit Werken für Klavier solo im Oktober bereits separat erschienen.

Die Berliner Philharmoniker blicken auf eine lange Rachmaninow-Tradition zurück: Im Jahr 1903 stand mit dem c-Moll-Klavierkonzert erstmals ein Werk des Komponisten auf dem Programm, bevor Sergej Rachmaninow selbst am 23. Januar 1908 mit diesem Werk unter der Leitung von Serge Koussevitzky sein Debüt als Solist beim Orchester gab. Bis 1930 folgten drei weitere Auftritte Rachmaninows mit den Berliner Philharmonikern. Unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler und Bruno Walter realisierte er unter anderem die deutsche Erstaufführung seines Vierten Klavierkonzertes.
 

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