SYKK – Energetisches Zubehör für die Sinne – Hifi Test

Lesedauer: ca. 9 Minuten
Der SYKK in einer modernen Wohnlandschaft
Der SYKK im Hörraum von HIFI-TODAY | Bild: KB

Die Welt verändert sich. Auch die HiFi-Welt ist einem stetigen Wandel unterworfen, nicht nur technisch, sondern auch das Bewusstsein deren Konsumenten verändert sich. So wird immer mehr HiFi-Begeisterten klar, dass neben dem reinen technischen Equipment und den akustischen Gegebenheiten des Hörraums auch der mentale Zustand des Menschen bzw. Das hat bestimmt jeder schon einmal erlebt: An manchen Tagen wird Musik besonders intensiv erlebt, während an anderen Tagen die gleiche Musik als neutral oder sogar nervig empfunden wird. Das liegt gewiss zum Teil auch an schwankenden elektrischen Feldern von unterschiedlichen haushaltsüblichen Elektro(nik) Geräten, aber zu einem großen Teil beeinflusst die Psyche des Menschen selbst das Hörempfinden.

Es muss also alles passen, damit eine Hifi-Anlage zum (audiophilen) Erlebnis werden kann. Ist der Mensch geschwächt oder gestresst, wird es nichts mit einem expansiven Hörgenuss. Schon gar nicht, wenn Musik emotional berühren soll. Was ist also die Quintessenz in einer herausfordernden und unentspannten Welt mit täglichen Alltagssorgen, Ängsten und Stress? Mit weniger zufriedengeben?

Nun, das wäre schade. Sehr schade. Denn gerade der uneingeschränkte Musikgenuss kann ein wichtiger Gegenpol zu einem stressigen Alltag sein. Besser als Verzicht ist es, den Menschen durch ein positives, auf die Psyche wirkendes Umfeld in einen für das Hören zuträglicheren Zustand zu heben. Doch wie soll das funktionieren? Soll der motivierte Musikliebhaber vor dem Musikgenuss vielleicht ein Entspannungsbad mit ätherischen Ölen nehmen?

Spaß beiseite – ich möchte nicht abstreiten, dass dies auch eine Möglichkeit sein kann, mag sein, aber das ist gewiss keine besonders praxistaugliche Lösung. Was wäre, wenn es ein „Helferchen“ gäbe, dass ohne eine aktive Handlung für eine Verbesserung des Hörempfindens sorgen würde, so wie der SYKK?

SYKK? Eigentlich ist der SYKK kein typisches HiFi-Zubehör, denn das Produkt kommt aus dem Gesundheitsbereich und wurde primär für das menschliche Wohlbefinden entwickelt. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn man im Begleitheftchen des SYKK ausschließlich Informationen über gesundheitliche Aspekte findet. Quasi als „Nebenprodukt“ entdeckte der Schweizer Vertrieb Ernst Baschung die positiven Effekte auf das Hörempfinden, die auch HIFI-TODAY neugierig zu diesem Test animiert haben.

Der technische Hintergrund ist spannend: Die dem SYKK beiliegende Informationsbroschüre erklärt, dass „… im Inneren des Gerätes ein Ionen-Generator verbaut ist, der positive Energie über den Kupfer-Donator in die Umgebung abgibt.“ Und das ohne externe Stromversorgung! Kommt Ihnen das seltsam vor? Das muss es aber nicht. Es ist kein Geheimnis, dass die in der Natur, besonders in Wäldern und nach Gewittern, ist einem bestimmten Verhältnis positiv und negativ geladenen Ionen sich positiv auf die Psyche auswirken.

SYKK Logo
Das SYKK-Logo ist im Gerätedeckel eingefräst | Bild: KB

Für den technisch Interessierten: Von Ionen spricht man, wenn bei einem Atom bzw. Molekül ein oder mehrere Elektronen entfernt wurden (positive Ladung) oder überzählige Elektronen zu einer negativen Ladung führen. Negative Ionen wirken sich vorteilhaft auf die menschliche Gesundheit aus. Die optimale Menge an negativen Ionen in der Luft beträgt mindestens 1000/cm3. In Wohnungen in Innenstädten liegt die Anzahl der negativen Ionen meist unter 100/cm3. In der Natur ist das Verhältnis von positiv und negativ geladenen Ionen in etwa ausgeglichen.

Die Anwendung

Das Gerät bezieht seine Energie für die Ionengenerierung aus dem Erdmagnetfeld und muss exakt in Richtung Süden ausgerichtet sein. Auf dem Deckel ist daher eine Kompassrose eingraviert. Bei einer Abweichung von nur wenigen Grad reduziert sich die Wirkung. Im Lieferumfang ist ein Kompass enthalten, der eine genaue Ausrichtung ermöglicht.

Der Pfeil der gefrästen Kompassrose zeigt in die Zielrichtung
Der Pfeil der gefrästen Kompassrose muss nach Süden zeigen | Bild: KB

Für die Aufstellung werden folgende Empfehlungen ausgesprochen:

  • mind. 30 cm über dem Boden
  • mind. 10-15 cm Wandabstand
  • mind. 50 cm Abstand zur Decke
  • mind. 30 cm Abstand zu elektrischen Geräten
  • kann auch im Nebenzimmer stehen, da kugelförmiger Wirkradius bis 15 m
  • es sollten keine Gegenstände auf den SYKK abgelegt werden

Die Platzierung erwies sich im Hörraum als absolut unproblematisch. Durch die „unabhängige“ Energieversorgung ist das schmucke Holzkonstrukt von keiner Steckdose abhängig. Der SYKK kann – unter Berücksichtigung von Mindestabständen – frei aufgestellt werden und Stolperfallen durch lose liegende Kabel gibt es nicht. Der beste Platz im Hörraum war schnell gefunden und stellte sich im Laufe der Testrecherchen als ideal heraus: direkt hinter dem Hörplatz, mitten im Raum.

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Durch eine 180 Grad Drehung des SYKK kann – die Ionenproduktion ein- und ausgeschaltet werden. Zeigt der SYKK in Richtung Norden, ist der eingebaute Ionengenerator quasi ausgeschaltet. Dies entspricht dem physischen Entfernen des kompletten Gerätes aus dem maximalen Wirkkreis von 15 Metern. So ist ein A/B-Vergleich auf komfortable Weise, ohne Entfernen des Testgerätes, möglich.

Beim Entfernen des Ionengenerators aus dem Wirkkreis war sogar noch eine stärkere Veränderung feststellbar. Möglicherweise ist dies dem Umstand geschuldet, dass das Verbringen des SYKK aus der 15 m Zone naturgemäß länger dauert, als die einfache 180°-Drehung in Verbindung mit einer ca. 15-sekündigen Wartezeit. Schließlich ist die Änderung der Ionenkonzentrationen nicht schon nach 15 Sekunden vollständig abgeschlossen.

Jeder SYKK ist ein Unikat durch die natürliche Musterung des Zirbenholzes | Bild: KB

Der Hörtest

Zu Beginn der Hörsession hatte ich die Befürchtung, dass es möglicherweise Wechselwirkungen mit anderen energetischen Tuningkomponenten geben könnte. Glücklicherweise erwies sich das jedoch als völlig unbegründet und der Hörraum musste nicht von den unzähligen, im Raum befindlichen Entstörungstools, befreit werden.

Umso schneller ging es ans Wesentliche, dem Hörtest. Den Auftakt lieferte Andreas Vollenweider mit „The Play Of The Five Balls“ aus dem Album „The Essential”. Dieses Stück macht bereits ohne irgendwelche „Hilfsmittel“ viel Spaß. Doch da geht mehr!

Diese Komposition profitiert deutlich von der Anwesenheit des SYKK. Die virtuelle Bühne wird größer, das Harfenspiel (ab Minute 02:00) löst sich leichter von den Lautsprecherchassis und rückt ein gutes Stück Richtung zum Zuhörer. Nun lässt sich nicht nur der Standort der Harfe gut lokalisieren, sondern auch die Position und Länge(!) nahezu jeder gezupften Saite. Das ist alles andere wie selbstverständlich, dass sich die Längenunterschiede der Saiten auf der akustischen Ebene vor dem „inneren Auge“ visualisieren. Alles wirkt plastischer, nahezu 3D-mäßig. Genial!

Die Situation ändert sich, wenn man den SYKK „ausschaltet“, also in Richtung Norden dreht und mindestens 15 Sekunden wartet. Vorbei ist es dann mit der präzisen räumlichen Darstellung, das Klangbild wirkt vergleichsweise matschig, undurchsichtig und kraftlos. Natürlich immer noch auf einem hohen klanglichen Niveau, das sind keine riesigen Sprünge. Aber wenn man einmal die Unterschiede bewusst erlebt hat, wird man den SYKK unweigerlich wieder „richtig“ gen Süden ausrichten wollen.

THE ESSENTIAL von Andreas Vollenweider

Genrewechsel: Vom Schweizer Harfenisten Andreas Vollenweider geht es zum flippigen Elektropop @VIZEofficial X Alan Walker – Space Melody (Edward Artemyev) feat. Leon (https://www.youtube.com/watch?v=eXzestWGq2U). Dieses klanglich hervorragend produzierte Stück mit der ursprünglich im Jahre 1979 für den Film „Siberiade“ komponierten Melodie, überrascht durch viele Soundeffekte. Bereits die ersten Vokals der deutschen Sängerin Leony „MAYBE I’M A DREAMER …“ verursachen mit dem SYKK eine Gänsehaut. Quasi aus dem „Nichts“ einer scheinbar unendlich breiten Stereobühne formiert sich in der Mitte hologrammähnlich der virtuelle Klangkörper der Sängerin Leony. Ein Traum! Leony mitten in den Weiten des Weltraums, begleitet durch die Space Melody (Weltraummelodie) und angedeuteten Weltraumgeräuschen (ja, ich weiß, dass es im luftleeren Raum keine Geräusche geben kann). Überhaupt, das ganze Stück erinnert wegen der guten räumlichen Abbildung an einen 3D-Film – nur ohne Bild, dafür mit brilliantem Ton…

Nach dem Entfernen des SYKK aus dem Raum (ca. 15 m Abstand) folgt die Ernüchterung. Hatte Leony vorher nicht mehr Ausdruckskraft in der Stimme? Waren die (Weltraum-)Effekte nicht luftiger und entschwebten sie vorher nicht in die „Unendlichkeit“ des Raumes? Mit jeder weiteren Vokalsilbe und zusätzlichen Synthesizereffekten wird deutlich, dass ohne SYKK die Bühne in der horizontalen Ebene deutlich kleiner geworden ist. Der Raum zwischen den beiden Lautsprechern ist nun die strikte Bühnengrenze.

Gegenprobe – der SYKK wird wieder an seinen Platz platziert und nach Süden ausgerichtet. Weitere Unterschiede werden deutlich, wie das „Ausschwingen“. Damit ist gemeint, dass die Töne, während sie leiser werden, länger zu hören sind, während sie – übertrieben formuliert – vorher abgehackt wirkten. Selbst bei der Stimme fällt das auf. Mit dem SYKK rückt die Sängerin Leony in Richtung Zuhörer, die Stimme wirkt aufgeräumter, organischer, mit mehr Druck und Betonungsakzenten. Der klangliche Gesamteindruck lässt sich mit energiereicher, intensiver, mit kräftigeren Klangfarben bei einer Weitung des Frequenzbandes beschreiben.

SYKK im Hörraum mit Starke Sound Lautsprechern
Der SYKK in der Raummitte des Hörraumes | Bild: KB

Fazit

Mit über 3.300 Euro ist der SYKK nicht gerade ein Schnäppchen. Andererseits bietet das außergewöhnliche Produkt in nahezu allen klanglichen Disziplinen eine deutliche Verbesserung, die unter normalen Umständen kaum überhört werden kann. Um eine ähnliche klangliche Verbesserung durch ein Upgrade von HiFi-Komponenten zu erreichen, dürften erfahrungsgemäß im oberen Gerätesegment deutlich höhere Beträge zu berappen sein.

Für den audiophilen Musikliebhaber daher eine klare Empfehlung! Durch das 30-tägige Rückgaberecht besteht auch nicht das Risiko eines Fehlkaufes, sollten sich die Erwartungen – aus welchem Grund auch immer – nicht erfüllen.

Besitzer von CDs-, SACDs und Vinyl können sich zudem über ein zusätzliches Klangsteigerungspotenzial freuen: Legt man die Tonträger ca. 1 Minute vor dem Abspielen in die Mitte des SYKK, werden die vorab geschilderten Klangverbesserungen nochmals verstärkt.

Technische Daten

  • Maße: 44,5 cm x 29,7 cm x 11,5 cm
  • Gewicht: 3.5 kg
  • Material: Zirbenholz und Kupferring
  • Implementierter Ionen-Generator

Preis

2.775 Euro zzgl. MwSt. mit 2 Jahren Gewährleistung und 30-tägigem Rückgaberecht bei voller Erstattung des Kaufpreises.

Der SKYY bei Tageslicht
Der SYKK macht auch bei Tageslicht eine gute Figur | Bild: KB

Vertrieb Schweiz, Deutschland und Österreich

WD Oensingen AG
Ernst Baschung
Solothurnstrasse 74
4702 Oensingen
Schweiz
Tel: +41 (0)62 – 396 22 88
E-Mail: beratung@wdoensingen.ch
Web: www.wdoensingen.ch und www.sykk.at

Händler Deutschland

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