Phonosophie Aktivator Netzfilter – HiFi Test

Lesedauer: ca. 20 Minuten
Phonosophie Netzfilter Typ 2
Phonosophie Netzfilter Typ 2 | Bild: Phonosophie TK/KB

Prolog

Stille. Dunkelheit.

Blende auf, helles Licht, wir schweben über einer schneebedeckten Gebirgslandschaft, mit zahlreichen Bergketten bis zum Horizont alles bedeckend …

Weite. Kalte, klare Luft.

Am Horizont geht in einem kaum von Wolken durchsetztem Hellblau die Sonne auf .… Ein Schwenk nun im Halbkreis nach links, ein mächtiger, fast vollständig von Schnee bedeckter Gebirgskamm kommt mächtig nah ins Bild und macht gewaltig die Landschaft spürbar, Ehrfurcht kommt auf. Die Kamera nimmt Fahrt auf und fliegt über große Schnee- und Felsfelder, Stimmfetzen dringen an unser Ohr: “Schatten der Wellen … darf nicht sein … Die Welt ist mehr, als das Auge sieht … destruktiven Folgen … Phänomen von Information … für den gesamten Organismus …“.

Das Auge stürzt nun ein mächtiges Massiv hinab, ein dunkler Fleck in der Wand scheint das Ziel, ein Stollen, der in den Berg führt, dunkel und eng, man riecht förmlich den feuchten Moder in der Luft. Der Gang weitet sich. Es breitet sich eine große, dunkle Höhle vor uns aus, fahles, diffuses Licht, und in der Mitte auf einem Felsen kauert etwas, eine sich wiegende traurige Gestalt mit riesigen Augen, grünlich-fahle Haut, fettige, strähnige Haare: der Testredakteur.

Mit seinem Körper schützend tätschelt er ein kleines weißes Kästchen mit schwarz-rotem Aufdruck vor seinen Bauch, die Worte murmelnd: „Es ist Meines, mein Eines, mein Liebes, mein Schaaa—aatz …“.

Was zuvor geschah

Irgendwann im Verlaufe dieses Jahres erhielt ich einen Anruf von Karl Belkner, ob ich ein weiteres Produkt für HIFI-TODAY testen könne. Ohne großes Nachdenken habe ich zugesagt und dann das Telefonat ganz schnell wieder vergessen: Stressige Zeiten, Home-Schooling erschütterte gerade meine bisherige Wahrnehmung.

Überhaupt hat der Pandemie-Alltag viele Prioritäten verändert. Die Musik, ob aktiv als Ton-Techniker in meiner Band oder in HighEnd-Spielchen zuhause mit der Anlage war für einige Monate in den Hintergrund getreten, im Hinterkopf rumort schon lange, Übungsraum und Hifi-Anlage zuhause endlich mal wieder auf Vordermann zu bringen: Nach dem letzten Auftritt ist das Equipment nur zurückgeräumt und notdürftig verkabelt worden. Normalerweise investiere ich dort ein paar Stunden mit sauberer Strom- und Signalverlegung bis ich mit dem Sound wieder zufrieden bin und die Proben auch hörtechnisch Spaß machen.

Ebenso die Situation zu Hause: Nach meinem letzten Testbericht sind Plattenspieler & Co eher stiefmütterlich behandelt worden: Die Aufstellung der Anlage musste sich möbeltechnischen Gesichtspunkten unterordnen, entsprechend das Ergebnis: emotionale Ansprache beim Musikhören gleich Null!

Nun, die Welt ist im Wandel! Erkenntnisse werden gewonnen, Prioritäten ändern sich, Paradigmen wandeln sich … Die Pandemie-Maßnahmen wurden auch gerade etwas gelockert, spontan entschied sich meine Band, noch heute Abend zu proben, da mit Hygiene-Konzept wieder möglich! Und bevor das Haltbarkeitsdatum vom Bier abläuft … Super!

Große Vorfreude, getrübt nur durch ein wenig schlechtes Gewissen: Der Proberaum war eigentlich noch nicht zurechtgemacht, das ist mein Job, ein Quercheck mit Musik von der Konserve vor ein paar Wochen ließ mich nichts Gutes für den Abend erwarten: Dröhnen, Komprimiert, Verzerrungen. Nun ja, trotzdem, wenns nicht geht, gibts ja auch genug zu bequatschen .…

Es klingelt. DHL überreicht mir ein Paket. Nanu, ich erwarte keins. Ratsch: Ein weißer Kasten darin mit Firmenemblem PHONOSOPHIE. Netzfilter steht auf dem Zettel. Keine weitere Info. HIFI-TODAY der Absender. Ok, alles klar, stimmt, der Test!

Aber jetzt muss ich in den Proberaum, vielleicht schaffe ich es wenigstens noch den Raum auszuklingeln, bevor die anderen Jungs eintrudeln. (Siehe Beitrag Ausklingeln – Wie mit Raumresonanzen bei Livekonzerten umgegangen wird).

Ich halte einen weissen Kasten aus Kunststoff in der Hand, haptisch durchaus wertig und etwas schwerer als man erwartet, darin integriert ein Netzstecker, und gegenüber eine Netzbuchse. Ah ja, kommt wohl in die Wand und dann die Anlagen-Stromleiste in die Buchse. Scheint logisch. Strom rein, schön filter, filter, filter, Strom wieder raus. Wie soll der Strom auch sonst gefiltert werden? Soweit zur Anwendung, dachte ich.

Phonosophie Aktivator Filter

Erste Anzeichen

Schade, heute steht der sofortigen Beschnupperung der Probeabend im Weg – mir kommt ein Gedanke. Nach einem kurzen, aber sehr informativen Gespräch auf kurzem Dienstweg mit Thorsten Koelln von PHONOSOPHIE bekam ich schon erste Infos, und begann ganz leise zu ahnen, dass das Thema hinter dem Netzfilter üppig größer und komplexer ist.

Und dass der Filter parallel zum Strom eingesetzt wird – der Strom fließt hier gar nicht durch den Filter – widerspricht auch erstmal meiner Vorstellung von „Störungen aus dem Strom filtern“. Es geht um ganz andere Dinge, was hab ich mir da bloß angelacht, von Strom- und Filtertechnik hab ich nun absolut keine Ahnung, wie kann ich einen Test seriös darüber schreiben? Am besten Sie halten mich für verrückt, das macht vieles leichter .…

Der Probeabend verlief dann ganz ausgezeichnet. Ich hatte den Netzfilter kurzerhand mitgenommen und irgendwo in der Nähe des Mischpultes in die Verteilerdose gesteckt.

Danach entschwand das Teil meiner Aufmerksamkeit, weil der Sound in meinem Kopfhörer am Mischpult entgegen meiner Erwartung hervorragend war und sich eine ungewöhnlich große Spielfreude unter meinen Jungs breit machte. Mein Gott, das ging richtig ab heute. Das war dann heute auch den Musikern anzumerken, Spielfreude und Interpretation waren außergewöhnlich, selbst ein seit über 10 Jahren nicht mehr angespielter Titel kam auf Anhieb auf den Punkt ohne Fehler in neuer Funk-Interpretation. Toller Abend, hat die Seele mal wieder so richtig zum Schwingen gebracht. Tat gut. Beim Zusammenpacken hätt ich dann fast den Netzfilter vergessen .…

Zu Hause angekommen hab ich den Vorsatz gefasst, mich am nächsten Tag endlich mal wieder um meine Anlage daheim zu kümmern. Der Abend zuvor hatte fröhlich gemacht, hatte an Gefühle erinnert, an Emotionen, wie ich sie als Jugendlicher beim Musikhören früher empfunden habe, das hat mich ein wenig berührt, angetouched.

Mir kam der Gedanke, dass ich solche Momente vor 10, 15 Jahren viel häufiger erlebt habe, tiefer berührt war, mehr emotional kompromittiert durch das Gehörte. Liegt wahrscheinlich am Älterwerden, Zuviel, zu oft gehört, früher war ungewohnt, früher war mehr Sensation. Dachte ich .…

Ich hab den Netz-Filter dann in meiner Steckdosenleiste der Anlage wie von Thorsten Koelln empfohlen installiert und bin ins Bett gegangen.

Die Sonne geht auf …

Der nächste Tag hatte keine Termine. Gut gelaunt wurde beim Frühstück das Projekt „Anlage in Schuss bringen“ in Teilschritte unterteilt, ein kleiner Projekt-Struktur-Plan entstand. Erste Teilarbeit hieß Plattenspieler, das erste Arbeitspaket: Gerät ins „Wasser“ stellen, also horizontal und vertikal ausrichten. Um Verbesserungen zu hören, sollte man natürlich wissen, wie das Gerät vor und nach dem Ausrichten klingt. Also, bevor Hand angelegt wird, schnell den Ausgangszustand checken und etwas Vinyl angespielt.

Cover "The Seeds Of Love"
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Auf dem Teller liegt Tears For Fears / Seeds Of Love. 200 Gramm Pressung. Das passt. Eine tolle Platte, Musik, die mich richtig berührt und tief anspricht. Und gut aufgenommen ist – bunt und reichhaltig. Und genau die hat überhaupt keinen Spaß mehr gemacht: Die Feinheiten in den Klangfarben waren nicht da, die feine Dynamik der Aufnahme nur noch Erinnerung. Anhand dieser Platte werde ich die Verbesserungen der Teilschritte meines Projektes überprüfen! Jawoll. Beschlossen.

Also, jetzt erstmal hören, wie es klingt ohne Veränderung. Die Nadel senkt sich in die Rille, ich senke mich ins Sofa.

Die ersten Töne erklingen, ich fühle mich sofort, augenblicklich, wie in eine andere Welt gerissen! Stromschlag! Was für eine Auflösung! Raum, der Raum, nicht zu fassen! Wie Kino! Dynamik, Bass, Schwärze, Timing, Körperlichkeit der Instrumente und Stimmen – alles weit jenseits des Niveaus, wo ich es noch beurteilen möchte. Diese Aspekte verschmelzen einfach nur noch zu etwas Organischem, sind einfach nur noch Bestandteile der Musik, es lebt!

Das hört sich nicht nur unglaublich lebendig an, gleichzeitig spüre ich ganz körperlich eine tiefe Ruhe, eine Ent-Spannung. Fast, als ob sich ein Krampf löst!

So eine Lebendigkeit mit dieser eigenartigen, unglaublich befreienden Leichtigkeit – ich kann das erstmal nicht einordnen. Alles nur der Netzfilter? Ich habe überhaupt noch nichts verändert an der Anlage .…

Ich muss mich an dieser Stelle entschuldigen, denn ich war wirklich wie parallel versetzt, vom ersten Ton an. Seit der Filter installiert ist, kommt die Musik gleichsam wie Sonnenschein aus meinen Lautsprechern, ich kann es nicht anders beschreiben.

Diese Information hilft Ihnen jetzt wahrscheinlich herzlich wenig, außer zu registrieren, dass da einer im Norden der Republik gerade Gefühlswallungen hat und anscheinend völlig ausflippt. Dazu kann ich nur sagen: Jo! Stimmt!

Phonosophie Aktivator Netzfilter 2

Auswirkungen

Was ich jedoch machen kann: Ich kann Ihnen ganz subjektiv beschreiben, was mir hier aufgefallen ist, seit dieser Kasten des Lichts in meine vier Wände gekommen ist:

  • Ich fühle mich auffällig wohler in meinen Räumen …
  • Ich bemerke irgendwie – neben der Steigerung der Audioauflösung – eine tief gehende Entspannung und, damit einhergehend, quasi auch innerhalb meines Körpers eine höhere Auflösung. Das Ganze gar nicht subtil, sondern wirklich spürbar. Scheint fast so, als ob die Audioauflösung eher DURCH die feine innere Auflösung zunimmt. Oder als ob feinere Ebenen des Nervensystems plötzlich (wieder) da sind. Haben Sie es bemerkt? Ich rede gar nicht von der Anlage, sondern vom Körper. Aber trotzdem vom Klang …
  • Die emotionale Ansprache durch die Musik hat sich enorm gesteigert, entsprechendes Material vorausgesetzt, werden bei mir Erinnerungen an frühe, sehr leise und feine Emotionen angetriggert. Letzteres passiert unabhängig davon, ob Musik spielt! Ich kann mich besser konzentrieren, fokussieren! Das ist so, seit der Netzfilter hier wohnt.
  • Der Zugewinn an Klangqualität durch den Netzfilter ist groß! Sehr groß! Gewaltig!
  • Alle üblichen Aspekte betreffend Auflösung, Fein- und Grobdynamik, Räumlichkeit sind über meinen Zweifelshorizont hinaus verschoben, ich mag mich gar nicht darauf fokussieren und den Klang sezieren, es ist alles nur der Spielfreude der Musik untergeordnet.
  • Die Musik selbst tritt viel lebender (kein Druckfehler!), lebendiger vor mir in Erscheinung. Musikhören zuhause wird größer, realistischer, fühlt sich plötzlich wie im Theater oder Konzertsaal an. Das ist wie eine ganz neue Qualität! Die Aufmerksamkeit der Wahrnehmung wird auf das Ereignis Musik gelenkt.
  • Mein Computer-Monitor hat ein wahrnehmbar besseres Bild, bessere Farben. Mein Geschmackssinn hat sich verfeinert. Ich habe öfter gute Laune. (Das kann selbstredend leicht selbst induziert sein …)
  • Ich hab den Start des Testberichtes um mehr als einen Monat hinausgezögert, nur um den Filter weiter genießen, Musik hören zu können und ihn nicht aus der Steckdose nehmen zu müssen.

Wie kann das sein?

Was ich Ihnen objektiv mit absoluter Sicherheit sagen kann, ist, dass ich absolut überhaupt nicht begreife, was hier wie funktioniert!

Den PHONOSOPHIE-Netzfilter so zu betrachten, als wäre er ein weiterer Baustein, der an der Qualität des Audio-Signales innerhalb der Anlage werkelt, führt leider schnell in die Irre.

Um über die tatsächliche Funktion und das tatsächliche Wirken etwas auszusagen, müssten wir in eine ganz andere Weltsicht einsteigen. Und da es dann dabei um modernste Hochernergie-Physik geht, kann ich Ihnen nichts Seriöses über das technische Funktionieren berichten.

Natürlich habe ich recherchiert und Information zusammengetragen. Gesichert kann ich Ihnen mitteilen: Ja, das Gerät filtert den Netzstrom. Irgendwie. Komisch ist schon einmal, dass es ohnehin erst oberhalb 4 kHz, und bis weit in den Hochfrequenzbereich hinein arbeitet und dort auch einen großen Teil seiner Wirkung entfalten soll. Mit dem was man also herkömmlich als „Schmutzigen Strom“ bezeichnet, hat der Filter offensichtlich nicht nur zu tun. 

Bemerkenswert ist zudem die Tatsache, dass das Gerät gar nicht im Stromfluss, sondern parallel zum Stromfluss installiert wird. Solide gebaut fühlt sich die Kunststoffbox an, laut Aussage Ingo Hansen wurde auch sehr viel Aufwand betrieben, durch Selektion sehr hochwertiger Bauteile und Optimierung räumlicher Anordnung das Verhalten der Schaltung zu optimieren.

Das erklärt natürlich – nix. Ich bedaure zutiefst, mitteilen zu müssen, dass dies nun das Ende ist.

Das Ende der gängigen Vorstellung unserer Umgebung. Wenn wir ansatzweise verstehen wollen, wie dieser Filter und andere PHONOSOPHIE Techniken arbeiten, müssen wir uns auf eine Reise begeben und uns ein umfassenderes Bild der Umgebung machen, in dem das System Anlage-Mensch tatsächlich spielt.

Da wir uns nun in Bereiche begeben, die in Teilen nicht der Meinung der Main-Stream-Wissenschaft entsprechen, nicht lückenlos belegbar sind und sich in Sphären der Hochfrequenztechnik, Bioenergetik und Quantenphysik begeben, übergebe ich hier nun das Wort an einen großen Weisen aus dem 2. Zeitalter, der uns aus Mittelerde dazu geschaltet ist…

Gandalf, der Weise aus dem Mittelalter
Gandalf, der Weise aus Mittelerde
Quelle: https://lotr.fandom.com/de/wiki/Gandalf

Grundlagen einer neuen Sicht

(oder frei nach Bruce Lipton: „Auf die Umwelt kommt es an, Dummkopf“)

Redaktion: Lieber Herr Gandalf. Was ist es, was wir wissen müssen, um solche Dinge wie Hansens Technik zu verstehen?

Gandalf: Die Welt ist mehr, als das Auge sieht. Alles, vom Kleinsten bis zum Größten singt, alles schwingt, vibriert. Vieles davon singt auch zusammen oder bildet einen Kanon.

Redaktion: Und wie soll mir das jetzt bitte helfen?

Gandalf: Die Menschen eurer Zeit haben durchaus beachtliches Wissen erlangt, aber es hapert manchmal mit dem Verdauen dieses Wissens. Es ist nicht so, dass ihr als Lebewesen in einer Welt lebt, in der es Phänomene gibt wie Licht, Wärme, Magnetismus, Felder. All dies sind ja nur Auswirkungen oder eure Interpretationen unterschiedlicher elektromagnetischer Frequenzen.

In Wahrheit ist die Welt mit allen Erscheinungen vom Kleinsten bis zum Größten ein Knäuel unterschiedlichster Schwingungen und Vibrationen, in einer riesigen Bandbreite, scheinbar chaotisch sich durchdringend, pulsierend, von Rhythmen durchdrungen. Letztlich Alles mit Allem verbunden. Man müsste das Leben eher als das Phänomen bezeichnen, da es sich innerhalb dieser ganzen chaotischen Schwingungen und Frequenzen aus dem Sumpf erhebt.

Redaktion: Ääh …

Gandalf: Das Vorhandensein von elektromagnetischen Schwingungen aller möglichen Frequenzen in unserer Umwelt ist der Normalzustand für die Biologie, und die Evolution hat es bemerkenswert geschafft, einiges davon für sich zu nutzen …

Redaktion: Tut mir leid, Gandalf, ich bin raus …

Gandalf: Zum Beispiel Licht und Wärme. Beides wird sogar bis ins Bewusstsein hinein genutzt. Beides sind elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzbereiche.

Und hat durchaus Einfluss auf unser Befinden: Ein Licht mit einem Schwerpunkt in der Schwingung, die wir Blau nennen, macht uns wach, die Schwingungen des infraroten Lichtes spendet behagliche Wärme. Wir nutzen also ganz bestimmte Frequenzbereiche für biologische Funktionen. Es ist auch so, dass innerhalb des Körpers Schwingungen und Felder für unterschiedlichste Funktionen genutzt werden. Sogar Kommunikation über Funk zwischen Zellen und Organen wird genutzt, aber das ist euren Wissenschaftlern noch nicht bekannt.

Redaktion: Aber was hat das mit unserem Thema zu tun? Mit Hören bzw. Klangqualität?

Gandalf: Mit den Wechselwirkungen natürlicher elektromagnetischer Wellen hat die Biologie gelernt umzugehen und eventuelle Beeinträchtigungen von biologischen Funktionen zu kompensieren.

Aber da, wo ihr in der Zeit steht, nehmen viele technische, von Menschenhand erzeugte Wellen überhand, ihr bewegt euch in einem immer dichter werdenden Netz von technisch erzeugten Frequenzen, gleichzeitig haltet ihr euch vorwiegend in Strukturen auf, die diese Wellen auch noch verteilen, vermischen, verstärken. Auch benutzt ihr innerhalb dieser Räume viele Gerätschaften, die diese technischen Wellen selbst abstrahlen. Eurer Stromnetz wirkt wie eine Multifrequenzantenne und sammelt und verteilt und leitet diese Störungen weiter.

Hinzu kommt, dass die Wellen, wenn sie verschiedene Medien durchdringen, harte elektro-magnetische Verwirbelungen erzeugen, die besonders belastend auf belebte Materie wirken. Dies passiert auch, wenn die Energie auf Glasflächen, Metallflächen, Flüssigkeiten treffen, reflektiert werden oder diese durchdringen. Eine besondere Rolle spielt dabei das Wasser, zum Beispiel in der Heizung, da es für Information sehr empfänglich ist. Im Grunde handelt es sich bei dem ganzen Thema um ein Phänomen von Information auf Teilchenebene.

Mit den technisch erzeugten Frequenzen hat die Biologie es deutlich schwerer, einige Frequenzen belasten z. B. Nervenfunktionen, andere haben Einfluss auf die Abläufe innerhalb von Zellen, Rhythmen werden verändert, weil sich harte, eindimensionale Resonanzen bilden. Letzteres kann durchaus im Nervensystem passieren und einzelne Teile durch Resonanz in hochfrequent oszillierende Zustände versetzen. Das dies unter Umständen die Funktionen des Systems beeinträchtigt, liegt auf der Hand. 

Redaktion: Ist das nicht etwas übertrieben?

Gandalf: Im Gegenteil, der Einfluss solcher Strahlungen auf euer Befinden ist groß. Im Gegensatz zur natürlichen Strahlung ist die technische Strahlung unter anderem hart polarisiert, was verkürzt gesagt bewirken kann, dass dadurch Atome in räumliche Positionen gezwungen werden können. Im Falle von Enzymen bedeutet dies Fehlfunktion oder Totalausfall, da der Wirkmechanismus der Enzyme auf räumlicher Ausrichtung dazugehöriger Atome beruht. Und das waren jetzt nur zwei Beispiele möglicher Auswirkungen …

Eure Mediziner nutzen viele Frequenzen elektromagnetische Schwingungen für ihre Heilkunst, z. B. Röntgenstrahlung, die ebenfalls elektromagnetische Strahlung ist. Gleichzeitig wissen sie, dass diese Strahlung nicht ohne Wirkung auf die Biologie ist und setzen Belastungsgrenzen fest. Es herrscht die Vorstellung, dass hohe Energien vorliegen müssten, damit es zu Wechselwirkungen kommen kann. Dies ist zumindest für das Phänomen von Resonanzen zweifelhaft …

Warum die Weisen eurer Zeit nun der Meinung sind, dass ausgerechnet der Bereich der von euch genutzten technischen Frequenzen und Pulse keinerlei Auswirkung auf eure Biologie haben soll entzieht sich meiner Weisheit.

In Wahrheit verbraucht ihr seit 20, 30 Jahren zunehmend größere Anteile eurer Körper- und Nervenenergie, um vor dem Hintergrund dieser Kakophonie aus Radar-, Wireless-, GPS,- Handy-, Steuerimpulsen auf der Stromleitung, digitalem Dreck von Bildschirmen und anderen technischem Gerät ein einigermaßen stabiles Lebensgefühl aufrechtzuerhalten.

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Viele von euch fühlen sich ständig subtil müde, erschöpft, nicht auf der Höhe, gestresst. Das liegt nicht ausschließlich an der Elektro-Smog Belastung, hinzu kommt, dass seit der industriellen Revolution immer mehr kritische Stoffe in die Umwelt entlassen werden. Diese werden teils nicht abgebaut und verteilen sich letztlich gleichmäßig in der Biosphäre. Also gelangen sie auch zunehmend in eure Körper und beeinflussen eure Biologie. Das Nervensystem ist davon unter Umständen ebenfalls sehr stark betroffen, die Hauptlast aber machen hier die elektromagnetischen Wellen aus und gerade höhere Leistungen wie das Hören, Sehen, Fühlen, also grundsätzlich Wahrnehmungsleistungen bringen unter diesen Belastungen keine Spitzenleistungen mehr.

Redaktion: So langsam kann ich mir ein Bild machen, wovon du redest. Und warum funktionieren nun Hansen Techniken klangsteigernd?

Gandalf: Als Erstes hat Meister Hansen gelernt, überhaupt seinen Blick auf diese Tatsachen zu lenken, das heißt, er hat gelernt, Störungen zu erkennen und er hat gelernt, wie man daraus resultierende Felder beeinflussen kann, Abstrahlung entschärfen, Störquellen vermeiden kann.

Dann hat er akzeptiert, dass es unter den jetzigen Bedingungen nicht mehr ausschließlich darum geht, wie gut die Apparate klingen, sondern darum, wie viel der Hörer davon in der Lage ist wahrzunehmen. Und letztens gehört er einem kleinen Kreis von Zauberern an, die es gelernt haben, Dinge herzustellen, die mit den Feldern reden können.

Das, was Meister Hansen versucht ist das Wunder des Hörens größer zu machen. Und er hat Wege gefunden, dies zu tun, indem er den Körper entlastet und ihn in eine gesündere Umwelt versetzt.

Redaktion: Das ist ja fantastisch. Die Dinge, die mit den Feldern reden können, kommen gewiss aus Mordor, oder Gandalf?

Gandalf: Nein, völlig falsch. Das sind tatsächlich Bearbeitungsprozesse wie sie in der Industrie eurer Zeit angewendet werden, ich glaube sie nennen sie ISO zertifizierte Prozesse, bei denen in bestimmten Bearbeitungen Eigenschaften auf Materialien übertragen werden. Der Vorgang heißt Informieren. Dabei werden in den Materialien auf sehr kleiner Ebene mit sehr hoher Energie strukturelle Veränderungen erzeugt, die die neuen Eigenschaften bewirken.

Mit dem Wissen und den Werkzeugen, die Meister Hansen geschaffen hat, ist es möglich, Räume zu erfahren wie es ohne die destruktiven Folgen durch technische elektromagnetische Strahlung wäre. Nicht nur das weitverbreitete Hobby des HiFi-Hörens profitiert, es ist eine Wohltat für den gesamten Organismus.

Mehr von Meister Hansens Geheimnissen will ich jetzt hier aber nicht verraten, am Ende will er den Kristall in meinem Stab zurück …

Redaktion: Vielen lieben Dank, Gandalf, für diesen – wenn auch ungewohnten – Blick auf unserer Umwelt und Lebenswirklichkeit. Und viel Glück für den Gipfel in Bruchtal …

OK, soweit die Märchenwelt. Aus Zeitalterverschiebungsgründen haben wir das Gespräch im Vorwege aufgezeichnet.

Der Paradigmenwechsel

Das Bild, das Gandalf zeichnet, hilft uns besser zu verstehen, wo PHONOSOPHIE ansetzt, ob die einzelnen Thesen nun wissenschaftlich gesichert sind oder nicht. Falsch scheint PHONOSOPHIE nicht zu liegen, lassen sich die Effekte tatsächlich erleben, erfahren. Messtechnisch lassen sich die Auswirkungen auf die Felder ebenfalls nachweisen, ebenso wie der positive Einfluss auf die Herzratenvariabilität.

Elektromagnetische Umgebungsbedingungen haben großen Einfluss auf unser Befinden und auf unsere Wahrnehmungsfähigkeiten!

Der PHONOSOPHIE Netzfilter ist der momentane Abschluss einer ganzen Reihe von Produktentwicklungen im Bereich Elektrosmog. Grob gesagt, nutzt der Filter das installierte Stromnetz, um den Strom zu reinigen und diese Wirkung zu verteilen. Gleichzeitig jedoch kommen Techniken zur Anwendung, die die schädliche Auswirkung auf die Biologie dämpfen, dabei werden aktiv Felder beeinflusst.

PHONOSOPHIE und der Kreis um Ingo Hansen hat dies alles schon vor Jahren erkannt und eine ganze Menge Know-how und vor allem eine ganze Palette von Produkten entwickelt, die bei den verschiedensten Aspekten der E-Smog Problematik ansetzen.

Ingo Hansen

Ingo Hansen

Wem der Name „Hansen“ nichts sagt, sei hier eine kurze Zusammenfassung anheimgegeben: Ingo Hansen ist ein absolutes Urgestein der HiFi-Szene, einer der Altvorderen, sozusagen. Ingo Hansen kann nicht ohne Zusammenhang mit Julian Vereker (Gründer Naim Audio) und Ivor Tiefenbrun (Gründer Linn) genannt werden. Tatsächlich haben diese drei Persönlichkeiten in aktiver Zusammenarbeit frischen Wind in die damals teilweise etwas biedere Hifi-Landschaft gebracht und den Horizont des Erreichbaren um einige Kapitel erweitert.

Ingo war einer der drei Akteure, die einen der ersten großen Elektronik-Märkte in Deutschland, Schaulandt in Hamburg, ins Rollen brachten.

Er baute die Marke Naim Audio in Deutschland auf, bevor der Vertrieb an music-line ging. Schon damals fiel er durch ungewöhnliche Beobachtungen auf, weil er den Einfluss von Stromversorgung und Mikrofonie erkannte, Themen, die im Zusammenhang mit HiFi damals noch weitestgehend unbekannt waren. 

Unter dem Namen PHONOSOPHIE entwickelte er eine eigene Serie von exzellenten HighEnd-Komponenten, die allesamt in der obersten Riege spielen und bis heute für manch heruntergefallene Kinnlade sorgen. Das Programm wurde um diverse selbstentwickelte Zubehör – Produkte erweitert, da man bei PHONOSOPHIE immer mehr die Bedeutung des Zubehörs mit seinem Anteil am Gesamtergebnis erkannte.

Die Produktion eigener HiFi-Geräte in kleinen Serien ist dann irgendwann unrentabel geworden. Neben dem Tuning von ausgesuchten Marken anderer Hersteller wurde das Zubehörprogramm mit seinem positiven Einfluss auf Umgebungsbedingungen einer Anlage immer bewusster.

Erste Erfahrungen mit Einflüssen von Feldern und Elektrosmog wurden gemacht.

Wer nun erwartet, durch das Ende der eigenen Geräteproduktion wäre das klangliche Niveau im Hause PHONOSOPHIE gesunken liegt völlig falsch. Seit Hansen und seine Mannen sich zunehmend der „Feldarbeit“ widmeten, erkannte das Team um Ingo immer mehr die Bedeutung der Umgebungsbedingungen und das diese den Rahmen der Musikwiedergabe definieren.

Seitdem ist eine weit gefächerte Palette an Produkten entstanden, die Ingo Hansens neuer Weltsicht folgen. Dort finden sich auch Produkte für 2 bis 3 Euro (2D Chips), die, an der richtigen Stelle eingesetzt, bereits für Verwunderung sorgen. Wenn Sie unbedingt Ihre aktuelle Weltsicht erschüttern wollen, kleben Sie doch mal ein oder zwei dieser Chips auf Ihren Tonabnehmer, möglichst in die Nähe, wo Sie die Spulen vermuten…und sagen Sie Ihren Termin abends rechtzeitig ab!

Fazit

Der PHONOSOPHIE-Netzfilter ist ein Produkt völlig neuer Art. An der richtigen Stelle eingesetzt – das muss nicht unbedingt die Anlage sein: Es gilt den Punkt der größten Störung zu finden – sind die Auswirkungen auf die Klangqualität enorm. Da die Hauptwirkung durch Entlastung des Körpers zustande kommt, profitiert nicht nur der Hörsinn.

Der Filter stellt die momentane Speerspitze einer Produktlinie in dem von PHONOSOPHIE geschaffenen Universum neuer Werkzeuge dar und zeichnet sich durch sehr hohe Potenz und Wirkungsgrad aus. Das macht die Anwendung wunderbar unkompliziert.

Die von mir erlebten Auswirkungen lassen die massiven audiophilen Genusssteigerungen fast wie ein Nebeneffekt erscheinen. Die Summe der positiven Eigenschaften machen den PHONOSOPHIE-Netzfilter zu einer ganz dicken Empfehlung, schon allein aus gesundheitlichen Gründen.

Werde ich als Tester dieses Teil kaufen?

Nö. Ich behalte einfach den Filter, den ich hier habe. Ohne will ich nicht mehr leben.

 „Ingo, kann ich dich mal sprechen? Ingo, wir haben da ein Problem … Hallo? Ingo, lauf doch nicht weg, können wir uns mal unterhalten? … Hallo Ingo, hörst du mich? Kannst du mich …“

Gehörtes Material

Völlig egal, was ich gehört habe, gute Platten, schlechte Platten, meinen traurigen Tuner, CD vom Computer. Akustische Gitarre (selbst gespielt). Die neue Form von Klangqualität war immer da …

PS.: Der positive Effekt der PHONOSOPHIE Produkte kumuliert. Das bedeutet, keine Anschaffung aus dem PHONOSOPHIE Programm ist irgendwann durch ein neues Produkt überflüssig. Die Effekte verstärken sich alle gegenseitig und bewirken insgesamt eine Gesundung Ihrer Umgebung.

Aktivator Netzfilter 1 und 2 von Phonosophie
Typ 1 und 2 im Vergleich | Bild: Phonosophie-TK

Preis

  • Aktivator Filter 1
    (für den Einstieg, geringere Filterwirkung und geringere klangliche Auswirkungen als Filter 2)
    700,- Euro
  • Aktivator Filter 2
    (getesteter Filter, unsere Empfehlung)
    960,- Euro

Erhältlich bei folgenden Fachhändlern: http://www.phonosophie.de/fachhaendler.htm oder direkt bei Phonosophie

Kontakt

PHONOSOPHIE
I. Hansen Vertriebs GmbH
Luruper Hauptstrasse 204
D – 22547 Hamburg

Tel.: 040 / 83 70 77
Fax : 040 / / 83 70 84

http://www.phonosophie.de
support@phonosophie.de

Über den Autor

Vor ca. 15 Jahren war ich des Themas überdrüssig, zu abgefahren der Aufwand und das Kapital, was darin gebunden ist. Es gibt Wichtigeres! Ich hab damals meine komplett ausgebaute HighEnd Anlage versilbert, von dem Erlös ne Harley gekauft und bin auf dem Highway in Richtung untergehende Sonne entschwunden…

Ok, der letzte Teil ist frei erfunden, aber bis zur Harley stimmts. Mich hat damals interessiert, dass Aktiv-Monitore aus dem Studiobereich durch China-Produktion in derart günstige Preisregionen abrutschten, und diese Lautsprecher zusammen mit einem ordentlichen Audio-Interface, die auch immer günstiger und leistungsfähiger wurden, in Kooperation mit ordentlich digitalisierter Musik und einem Computerprogramm zur Wiedergabe eine Qualität boten, die scheinbar fast an meine Anlage heranreichten, sagen wir so 80 %. Dachte ich.

Das alles zu einem Bruchteil der Kosten. Von da an hab ich über 10 Jahre lang nur noch mit professionellen Abhörmonitoren (dann doch deutlich teureren!) und recht schnell mit höherwertigem Studio-Equipment Musik gehört. Die fehlenden 20 % von oben hab ich irgendwann vergessen, auch wenn ich bei meiner Hörumgebung und Ausrüstung ständig am Optimieren und auf der Suche nach irgendetwas war, was ich unterbewusst vermisst hatte. Bis ich wachgeküsst wurde …

Die Erweckung geschah, als ich für einen guten Freund einen alten Plattenspieler, einen Kellerfund, bei einem amerikanischen Gebrauchtwarenhändler feilbieten sollte. Um das Gerät anständig beschreiben zu können, war ein Funktionstest vonnöten.

Aber wie ohne herkömmliche Anlage? Also hab ich das Signalkabel in die Mikrofoneingänge meines Universal Audio Interfaces geschubst, ordentlich aufgerissen, und mir in Logic (Musikproduktionssoftware von Apple) im Equalizer so etwas wie eine RIAA Kurve gebastelt. Fragmente meiner recht umfangreichen Vinyl-Sammlung hatten die dunkle Zeit überstanden und, obwohl das nun wirklich kein guter Plattenspieler war, und meine RIAA Kurven-Anpassung höchst grob gezimmert war, hat mich schon die erste Platte umgehauen.

Nicht, weil das highendig geklungen hat, aber in dieser analogen Konserve lag irgendwie eine Ruhe, Relaxtheit. Mir fiel auf, selbst über diese mehr als unterdurchschnittliche Kette konnte ich mich beim Musikhören mehr entspannen als sonst, hat mich die Musik anders angesprochen.

Das Ereignis hat mich infiziert. Wieder. Da war irgendwie ein anderer emotionaler Wert für mich. Da steckten die vermissten 20 %! Aber mir jetzt wieder eine analoge Anlage zulegen, dann noch in entsprechender Qualität, mit allem Drum und Dran? Nicht der Weg des Minimalismus, mit dem ich in letzter Zeit liebäugele.

Der Traum meiner Jugend!

Wie das Leben dann manchmal ganz unvermutet neue Impulse setzt, wurde mir ein vermeintlich gut erhaltener Dual 721 Plattenspieler für einen unmoralisch günstigen Preis angeboten.

Das hat mich getroffen, da war sozusagen eine Mords-Resonanz: Der Dual 721 war mein damals unerreichbarer Jugendtraum, ich muss 14 Jahre alt gewesen sein; und der Verstärker eben dieser Serie von Dual hatte mich auf einer Weihnachtsfeier meiner Eltern erstmalig mit der Faszination Musikwiedergabe entzündet.

Ich habe zugeschlagen, Riesen Glück gehabt, für ganz kleines Geld kam ein perfekt verpackter, wunderschöner Dual Plattenspieler in hervorragendem Zustand. Für mich war das lange der Inbegriff von Präzision, Tradition und sinnvoller Anwendung hoch entwickelter Maschinenbaukunst.

Verstehen Sie mich richtig, ich weiß das Teilchen schon einzuordnen, der Dual ist sicher nicht die aktuelle Spitze, bestimmt auch nicht als ein 40 Jahre alter Apparat. Aber das hat mir quasi erlaubt, Minimalismus, oder Bescheidenheit auf eine andere Art zu gestalten. Mein alter Traum! Das war irgendwie cool. Und Platten damit digitalisieren geht bestimmt auch. Mehr brauch ich nicht. Dachte ich.

Schnell waren der Verstärker und Tuner der passenden Serie für kleines Geld ersteigert.

Ein guter Freund hat die Anlage mit zwei italienischen Chario Lautsprechern ergänzt, mit Ständern geliefert, seine beigefügten LS-Kabel sind der Hit!

Das war ein Volltreffer. Die Lautsprecher passen so gut zum Verstärker, zum Raum, akustisch wie optisch, und es sind echte Perlen, Werkzeuge. Ich bin wieder im HiFi Himmel angekommen, Freude und Genuss pur. Danke Harald, aufn Punkt. Top! Lebensqualität!

Ordentliches Signalkabel an den Plattenspieler gebaut. Filzmatte. Wieder Welten, die sich geöffnet haben. Insgesamt schon eine echt anständig klingende Anlage, macht richtig Spaß, mehr brauch ich nicht. Dachte ich.

Also Highend Highend lassen, Tischchen von IKEA für den Dual, ging beim LP 12 anno dazumal ja auch hervorragend, schön hinstellen, schön zufrieden sein. Kann man auch, die Dual-Chario Anlage spielt mitreißend Musik, das Analoge hat mich wieder.

Nur das IKEA Tischchen will nicht so recht zum Dual passen, vorher, auf dem soliden Regal, klang der Player kompakter, schneller, frecher und frischer. Da geht bestimmt noch mehr …

Aber lassen wir das Gotteshaus mal in der Gemeinde, dies ist im Wesentlichen eine 40 Jahre alte Anlage, es wäre vermessen, die jetzt mit meiner früheren HighEnd-Anlage vergleichen zu wollen.

Und was die Duals/Chario mir nun an Verzauberung und Emotion liefern reicht mir für sehr hochwertiges Hören. Diese schöne Ruhe in der analogen Wiedergabe, die mich ja erst wieder in das Thema gebracht hat, ist voll und ganz vorhanden. Wir üben uns in Bescheidenheit und sind damit zufrieden. Dachte ich.

Im Laufe der Zeit habe ich vielfältige Experimente und Verbesserungen vorgenommen und erstaunliches bewegt. So hat mich das Thema HiFi wieder eingenommen, allerdings in einer besonderen Form: Mich reizt es ungemein, mit schlichtem Material durch Optimierung den Zugang zur Musik zu erweitern; mit teuren HighEnd Komponenten ist das kein Problem, aber es reizt mich eben, die Bedingungen von Komponenten im Betrieb so zu optimieren, dass sie ihr Potential voll ausspielen können. Und Sie würden stauen, wie viel in – sagen wir: unscheinbaren – Komponenten steckt, wenn sie so dürfen, wie sie könnten …

Letztlich zählt für mich nur, was das Fenster zu den Emotionen der Musik erweitert.

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